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Freien Arbeiterinnen und Arbeiter-Union – Kiel

Free Worker's Union - Kiel

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Bei der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter-Union (FAU) mitzumischen, bedeutet sich im eigenen Alltag für konkrete Verbesserungen einzusetzen. Es ist die Selbstorganisation von Arbeiter/innen, Angestellten, Auszubildenden (im Betrieb, an der Uni, in der Schule), Jobber/innen, Erwerbslosen und Praktikant/innen, also von Menschen, denen nichts anderes übrig bleibt, als ihre Arbeitskraft (manchmal sogar kostenlos!) zu verkaufen oder die als vermeintlich Überflüssige an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden (sollen).

Realpolitische Ziele erreichen wir weniger über den „Umweg“ über das Parlament, sondern mit direkten Aktionen, wie Öffentlichkeitsarbeit, Streik, Boykott oder anderen kreativen Aktionsformen. Gegenüber anderen Aktionsformen wie auch Betriebsratswahlen haben wir ein taktisches Verhältnis. Aus praktischen wie ideellen Gründen lehnen wir das Prinzip der Sozialpartnerschaft und freigestellte oder bezahlte Funktionäre ab.

Wir orientieren uns an basisdemokratischen Prinzipien wie Vollversammlungen und jederzeitiger Abwählbarkeit von Delegierten, sowie an den konkreten Bedingungen und Bedürfnissen vor Ort und im Betrieb. Ohne hauptamtlichen Funktionärsapparat, aber mit sinnvoller Aufgabenverteilung, können sich alle zu jeder Zeit aktiv einbringen und die Gewerkschaftsarbeit mitbestimmen. Dabei kommt auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive nicht zu kurz: um die Voraussetzungen für ein Leben zu schaffen, in dem wir nicht mehr gezwungen sein werden, uns jeden Tag nach den Bedürfnissen des kapitalistischen Marktes auszurichten, sondern – selbstbestimmt und solidarisch – an unseren eigenen Bedürfnissen.


Free Workers Union – Kiel

To be part of the Free Workers’ Union (FAU) means to make concrete improvements in your own everyday life. It is the self-organization of workers, employees, apprentices (at work, at university, at school), jobbers, unemployed people and interns, ie people who have no choice but to work ( sometimes even for free!) or to be pushed to the margins of society as supposedly superfluous.

Realpolitik objectives are achieved less through the “detour” through the parliament, but with direct actions, such as public relations, strike, boycott or other creative forms of action. We have a tactical relationship with other forms of action as well as works council elections. For practical and ideological reasons, we reject the principle of social partnership and exempted or paid officials.

We base ourselves on grass-roots principles such as general assemblies and the ability to choose delegates at any time, as well as on the specific conditions and needs on site and in the workplace. Without a full-time official apparatus, but with a meaningful distribution of tasks, everyone can play an active role at all times and have a say in trade union work. At the same time, the overall societal perspective is not neglected: to create the conditions for a life in which we will no longer be forced to align ourselves every day with the needs of the capitalist market, but – self-determined and in solidarity – with our own needs.